Gedicht · Deutsch / Kurdî

Die letzte Regung — Der letzte Traum

Übersetzung: Hüseyin Kartal · Korrektur: Karin Ahrens

Verbot einer Umhüllung,

Verbot eines Seins,

Verbot eines Grundes,

eine verbotene Seele suchte Schutz in dem Land der Träume

Es war die Demut des Traums

Die Verwundbarkeit schlummerte über der Seele

Verrückte Nächte sponnen die Pracht der Dunkelheit für den Hungrigen der Träume

Das Zelt eines nackten Seins,

in der Leere,

ein Rosengarten ohne Rosen,

Sie schaukelten die unfruchtbare Verwüstung durch die Folter der Tränen

Geschenk des Todes für ein Leben der Winterlichkeit,

in der Leere füllte sie die Quelle des Schmerzes mit roten Rosen

In einer Winzigkeit konnten tausend Jahre Platz finden

In tausend Jahren ging ein Augenblick zu Grunde

Er und die Niederlage waren Genossen der Träume

Goldene Versprechen besaßen hohen Stellenwert

Der Anfang wurde zum Meuchler,

dieser machte das noch nicht eingetroffene Ende schwindelig

Der König der Ritter der besiegten Träume

maß den Garten des Grams Schritt für Schritt

und somit wurde er zum Einwohner des Tränenlandes

Kam Entblößt,

das unvollendete Ende gab er der Wunde zum Empfang

Hier,

auf dieser geplünderten Ruine

hinter der Verdorrtheit,

blühte der Frühling des Verrats

Das Bild des Traumes zitterte

in der Weinstube deiner Augen

wurde die Ehrlichkeit zur Ruine

Bitte (schön)

Von den payîzok, die noch nicht gesungen wurden,

von den heyranoks,

flechte die Träume.

Messe die Ruine meines Herzens

Sieh, wie viel deine Herberge dort gibt

Ich ließ sie da

Dich hier

und mich…?

Nackt und verrückt ist die Reue

Das Märchen kommt nicht zum Ende,

es ist lang wie unsere Nächte,

schwarz wie unser Schicksal

Die Gassen des Verrats messen dich und mich Schritt für Schritt

Ich frage mich immer noch

wie konnte jener kurze Weg so jahrelang dauern?

An jenem Tag wurde der Weg zum Ozean,

ein Ende ist noch nicht in Sicht

Ich fahre von Tirbaspî nach Qamishlo

Meine Reste zerstreuen sich

Ich bin immer noch auf dem Weg

Immer noch lässt jene klägliche Träne den Tanz um mein Augenfeld herum wirbeln

„Wohin gehen wir, mein Sohn?“

Fragte sie mich

Sie wartet auf Antwort

Dort,

auf jenen geplünderten Ruinen,

kreist die Frage,

fließt mit dem Wasser des Cerah zusammen,

wird zu einer Lawine,

die Klage der Fluten lässt Diyarê Felekê zittern

Kanîgur, Warikêkewa, Kevirêhêmid, die Ruinen von Qubik

Nerdiham, schickten sich an zum Klageschrei:

„Wohin geht ihr denn?“

Ich bin auf dem Weg, meine Fee,

der Reisende Richtung Paradies bin ich

Aber der Weg nach Qamishlo ist zum Ozean geworden.

Zieht in das Unendliche,

die Augenblicke werden zu Jahren.

Die Jahre verschwinden in den Augenblicken.

Verzeih mir, dass du ohne Antwort zurückkehrst.

Dein Herz war Rastplatz meines Alleinseins.

In der Reise der Unendlichkeit war deine Umarmung mein Ruhepol

Die Zeit steht still in der Ruhe der Unruhe,

der Ort kreist im Nichtsein

Wo wird dieses schwarze Zelt aufgeschlagen?

Wo werden wir unser letztes Wort aussprechen?

Wo die letzte Träne vergießen?

Die Erde der Fremdheit akzeptiert die Wärme der Tränen nicht.

Unsere Fragen und Antworten verstricken sich ineinander,

die modernen Menschen verstehen es nicht

Wie fandest du den Weg, dass du ohne Antwort Abschied nimmst?

Wie konntest du nur die unendliche Reise schon am Anfang beenden?

Wie konntest du bloß die letzte Träne Diyarê Felekê zum Schutz geben?

Im nicht Vorhandensein von Ort und Zeit

Wie kann man zurückkehren?

Im Ring der verbotenen Kette,

wie konnte jenes Zelt aufgeschlagen werden?

Kann jene Erde unsere Fragen beantworten?

Wir sind Reisende, die im nicht vorhandenen Ort und der vorhandenen Zeit herumirren

Wohin gehen wir?

Wir wiederholen die Fragen.

Unsere Antworten sind wiederum Fragen

In der Schlussverabschiedung,

wir, Fragen und Antworten werden Eins,

in der Nichtexistenz vereinen wir Anfang und Ende

Du, die Engelin der Schöpfung!

Ich bin der Reisende,

der Stillstand wurde durch mich ermüdet.

Am Anfang jener Strasse, auf dem Weg von Dugir nach Qamishlo,

bin ich mit Zeit und Raum Eins geworden.

Die Unruhe des Traumes lässt mich durch die Unruhe wild werden

Zusammen umarmte uns der unumkehrbare Weg,

Du gabst mich dem Alleinsein des Traumes zum Schutz.

Die Karawane auf dem Rückweg ohne Wiederkehr,

ohne Abschiedsgruß,

brachte dich zu den Wellen der Träume.

Hey du, Reisende!

Wie viele Tränen hast du mit dem Kummer vermischt, in der Fremde?

Wie viel Seufzen hast du aufeinander gelegt?

Wie viele Nächte hast du in den Schlaf gesungen?

Wie viele Jahre brachtest du in einer Sekunde zusammen?

Wie viele Male wiederholtest du deine Frage?

„ Wohin gehen wir?“

Und jenen Garten des Schmerzes

hast du mit Tränen und Stöhnen bewässert.

Deine Träume dehnten sich von Bagok aus,

in Cerah blühten die Zweige,

im Exil haben sie Früchte getragen.

Sie wurden ein Universum von Qual und Kummer

Mich umzingelten sie,

ich werde zum Wächter

In der Hülle der Qual wache ich über die Trübseligkeiten

Wir begaben uns auf den Weg ohne Rückkehr

Du bist zurückgekehrt ohne Rückkehr

In meinem Reisendendasein lebe ich immer noch in deinen Wehklagen

Du fuhrst fort,

Du gingest,

aber ich…?!

...

Und die Andere!

Dieses Fenster ließ sie offen.

Von der Quelle der Wunde,

ermüdeter Wortschatz der Begriffe mit gesenktem Kopf

vertraute dem Begehren der Nacht.

Das schwelende Feuer unseres Frühlings wurde zur Hymne der Niederlage,

Melodien der Untreue schläfern uns ein.

Sehnsüchte der Fremde vermessen uns.

Träume zittern vor unseren Wehklagen.

An jenem Tag, am Ufer jenes Flusses,

durch das Zittern der Sterne,

bemerkten wir unsere Einigkeit.

Durch das Nichtvorhandensein von Ort und Zeit wurden wir zur Bewegung des Traumes

unsere Einheit erhöhte sich mit dem Berg Sherefdin

Eine Lilie zog aus der Schönheit des Weißes heraus,

das Glänzen ihrer Goldfarbe

begrüßt die Fehlgeburt des Traumes

In der Ruhe der Bewegung des Traumes,

zitterte der Einklang

Die Sterne wurden verwirrt

Der Nacht verbieten sie den Traum.

An jenem Tag an dem Ufer jenes Flusses,

wurdest du der Gott jenes ungeträumten Traumes

In dem Traum bist du Traum geworden.

Du wurdest zum Epos des Verrates

Schamhaftigkeit der freien Berge

nimmt den Schatten von deinem Versprechen.

Sing das Schlaflied

damit die letzte Regung uns verflechtet,

der letzte Traum uns sieht.

Ich und der Weg und die Zeit

sind Reisende

Wir verweilen ineinander,

schweigsam, Richtung Qamishlo.

Wir bewegen uns in unserem Kreis.

Und jener Berg…?!

Der Weiße Berg

Auf den Sonnenreiter gerichtete Augen senken sich nach unten,

Erfahrung eines Kämpfers aus dem Feuer

Trinkt von dem Ozean der Treulosigkeit

Uns umzingelt durch Märchen der Ruhm und die Schamlosigkeit,

die einander verwobenen Siege und Niederlagen

Ehrlichkeit und Verrat unserer Nächte

Uns Kinder der Träume

begegnet das Lied der Freiheit

Uns zwirnt der Traum

Uns zwirnt das Blut

Uns zwirnt die Trauer

Uns zwirnt das Rote

Uns zwirnt das Weinen

Uns zwirnt das Lachen

Uns zwirnt Mem û Zîn

Uns zwirnt Beko

Die Spinnweben seiner großen Höhlen

strickt der weiße Berg

aus Locken von Amed

Das Geschenk des Kerkers wird zur Fahne,

rötet das weiße Gesicht

Wir sind Brüder!

Brüder des Blutes,

Blut der Jungfräulichkeit unserer Schwestern

Wie soll denn Qamishlo nicht klagen!

Wie soll sie mir das Gesicht hinhalten,

durch unsere Hoffnung war sie berauscht,

sie umarmte dich,

oh, du weißer Berg!

Schrei, lass die Bluttropfen hervorsprudeln,

lass die Lilien aufblühen,

lass deine Schönheit unbefleckt bleiben,

lass die Zeit vergehen,

lass den Raum sich bewegen,

lass die Stumme schreien.

In welcher Richtung gehen wir zugrunde?

Aus jenem Fenster der Wunde,

aus jener Quelle des Blutes,

herumkriechendes Versprechen.

Im Tiefgrund meines Herzens

verschlingen sich undankbare Blindschleichen.

Das ist die Feier der Öffnung der Schließung der Türen,

der Schlüssel ist in deiner Hand

Wohin geht denn Gilgamesch?

Enkidu

verschwindet in unserem Traum.

Wir, die Urkinder der Sonne

werden zu Knechten der Dunkelheit der Rede.

Du, Königsreiter der Versprechen!

Im Fest des Todes schwankst du

Der Berg schämt sich!

Das Echo unserer Lieder,

Sarg Gottes,

empfängt ein namenloses Grab.

Wohin geht Gilgamesch?

Das Gehen ist unumkehrbar

die Rückkehr ist unumkehrbar.

An der Grenze des Gehens und Zurückkehrens

brennen die Wörter.

Versprechen brennen.

Fragen brennen.

Antworten brennen.

Wir verbrennen.

Weißt du, mit wie viel roten Rosen ich deine Gestalt vermaß?

Mit wie viel Seiten Endekoblättern strickte ich deine Verzierung?

Wie viele Gedichte zerbrachen in der Pupille deiner Augen?

Wie viele Nächte sang ich Schlaflieder auf deinen Namen?

Wie viel Ich wurde in deinem Traum gedemütigt.

Weißt du schon…?

Aus jenem offenen Fenster

warte ich auf die Morgendämmerung,

in meinem Traum, du bleibst Traum,

lass dieses Fenster sich auch schließen.

Die Reise nach Qamishlo ist endlos.

Sie kehrte ohne Wiederkehr zurück

Du gingst ohne Wiederkehr

Ich,

ohne Ankunft,

ohne Rückkehr,

ohne Weggang,

in der Stille der Unruhe gehe ich.

Was für Regen ist das, bewässert den Wald der Traurigkeit?

Die Rosen des Verrates schmücken den Garten des krummen Schicksals

Sehnen sich die kahlen Wüsten nach den Lilien

Sie fragen nach dem Duft deines Atems

Wo sind jene Zierereien?

Aus Steinen meißelst du die Gewebe der Liebe.

Die Lilien weinen,

schmücken aus Fragezeichen das unfruchtbare Land des Herzens.

Du, die süßeste feindliche Freundin!

Wohin gehst du?

Mit deiner feuchten Koketterie,

lässt du unsere Blumen vertrocknen.

Wir werden zum Anfang eines Märchens, das nicht existiert.

Es gab, es gab nicht, nichts gab es

Das Märchen wird lang

strafft sich wie unser Tod

Die Hymne der Nichtexistenz des Märchens sind wir.

Wir waren,

waren nicht,

wurden nichts.

Nichts seiende Melodie einer vergessenen Wunde,

schläfert unsere Wehklagen ein,

macht die Sünden der unruhigen Träume schwindlig.

Das ist das Zittern des unglücklichen Verrats!

Es kreist in der Unruhe der Tränen.

Lass diese verbrannten Finger Linien ziehen!

Wer liest schon unser Weinen!

Unsere Pferde sind in trockenen Frühlingen

nüchtern gebunden an der Frühlingsnacht.

Verabschiede dich nicht!

Mit der Glut der verbrannten Finger

male ich deinen Namen unsterblich

auf dem Dach Gottes Herzens

Mit Feuer schreibt uns die Geschichte.

Diese verbrannten Finger,

unter dem Sprühregen der Glut,

säen unfruchtbare Wörter auf den Horizont.

Dafür reichen unsere Nächte für die Küsse nicht aus,

unsere Tage für das Lachen.

Das Trugbild des übrig gebliebenen Leidens

zieht uns in der Entfernung des Lächelns der verbrannten Hoffnung fort.

Der Kampf der Finger und Wörter dirigiert den Tanz der Glut.

Müßige Nächte,

vagabundierendes Lachen,

Hymnen unserer Verrücktheit,

auf dem Feld des Verrats

lassen die Pferde der Trauer das Ritterspiel spielen

Feige Wörter werden fleißige Reiter

im Herz der Nichtigkeit,

führen Sematänze unser Märchen

Die Frage ist nicht jene,

wohin das Märchen führt,

wohin wir führen,

wohin das Feuer führt,

wohin die Nächte führen, …

Die Erinnerung der Blumen,

die Sehnsucht der Lippen,

das Weinen der Küsse…?

Auf den Lippen der Sehnsucht erwarten wir den Tod

Erstarrung der Wellen des Traumes wäscht uns mit Feuer

Ein Leichentuch aus Dornenschwarz wickelt uns ein.

Rosen werden mit Dornen geschmückt,

sie werden zur Dunkelheit im Herzen der Liebe

Wir werden zur Sehnsucht der trockenen Erde,

um einen Kuss der Regentropfen jammern wir.

Unsere Lieder:

Schekhe Dînê,

Bavê Seyro,

Ehmedo Ronî, …

Führen die Trauer über den Tod Gottes

Leichtsinnig wird das Zelt des Schicksals

Barfuss, das Fühlen warmer Erde,

flicht uns das zu einem Märchen

Es war

Es war nicht

Nichts gab es

Orjînala kurdî — Liva dawî, xewna dawî

Pêçekek qedexe,

hebûnek qedexe,

zemînek qedexe,

giyanek qedexe sipart kulîna xewnistanê

Bêzariya xewnê bû,

birîn bi ser giyan de diponijî

şevên şêt bedewiya taristanê bo birçiyê xewnan diristin

konê hebûnek tazî,

li valahiyê,

gulistanek bêgul,

çolbeyarên rut, bi azara hêstiran lorandin

Diyariya mirinê bo jiyanek zivistanî,

di valahiyê de, kaniya êşê tije sorgul kir

Di kêliyekê de hezar sal bi cih dibûn

Di hezar salî de kêliyek têk diçû

Ew û têkçûn hevrêyên xewnê bûn

sozên zêrîn berz bûn

Kujar bû destpêk,

sergêj kir dawiya hîn nehatî

Şahsiwarê xewnên têkçûyî

Bexçeyê azarê bost bi bost dipîva

Dibû niştecihê hêstiristanê,

tazî hat,

dawiya nehatî pêşwazî birînê kir

Li vir,

li vî kavilê wêran,

Li pey kelemperan,

bihara bêbextiyê dipişkivî

wêneyê xewnê lerizî

li noşgeha çavên te,

rastî wêran bû

Fermo,

ji payîzokên nehatine zimên,

ji heyranokan,

xewnan bihûne

Bipîve kavilê dilê min,

ka çend qûnaxên te lê hene?

Min ew li wir hişt,

tu li vir

û xwe?...

Rût û şêt e poşmanî

Çîrok nayê dawî,

dirêj e mîna şevên me,

reş e mîna bextê me

Kolanên bêbextiyê min û te bost bi bost dipîvin

Ez hîn ji xwe dipirsim,

ew riya hewqas kin çawa bi salan ajot?

Wê rojê rê bû girav,

dawî lê nehatiye

Ji Tirbasipiyê diçim Qamişlo

Bermayên min belav dibin

Hîn bi rê ve diçim

Hîn ew hêstira zîz dibû li qoziya çavên min semayê digerîne

Em bi ku ve diçin lawê min?

Ji min pirs kir,

Li hêviya bersivê ye

Li wir,

li wan kavilên wêran,

pirs zîz dibe,

bi ava Cerehê re dixwişe,

dibe şape,

nalîna lehiyan Diyarê Felekê dilerizîne

Kanîgurê, Warikêkewa, Kevirêhêmid, Qubika wêran,

Nêrdiham, bi zarîn:

Hun bi ku ve diçin?

...

Ez di rê de me periya min,

rêwingiyê bihiştê me,

Lê riya Qamişlo bûye girav,

bêdawî dikişe

Kêlî dibin sal,

sal di nava kêliyan de têk diçin,

Min bibexşîne, ku bê bersiv diçî!

Dilê te seyrangeha tenêbûna min bû,

di rêwîtiya bêdawî de, hembêza te vehesîngeha min bû

Dem di aramiya bêtebatiyê de radiweste,

cih, di tunebûnê de zîz dibe,

Ma ev konê reş wê li ku bê vegirtin,

emê li ku peyva dawî biweşînin,

li ku hêstira dawî birijînin

Xaka biyaniyê germiya hêstiran napejirîne

Pirs û bersivên me li hev tên alandin,

tênagihîjin mirovên nûjen!

Te çawa rê dît ku bêbersiv bar bikî?

Te çawa kari bû rêwîtiya bêdawî di destpêkê de bibirî?

Te çawa kari bû hêstira dawî bisipêrî Diyarê Felekê?

Di tunebûna cih û demê de,

çawa mirov bi şûn de vedigere?

Di xelekên zincîra qedexeyan de,

çawa ew kon hat vegirtin?

Ew xak dikare bersiva pirsên me bide?

Em rêwingiyên, bi tunebûna cih û demê re dizîvirin,

bi ku ve diçin em?!

Em pirsan dubare dikin,

bersivên me pirs in.

Di xatirxwestina dawî de,

em, pirs û bersiv dibin yek,

di tunebûnê de, destpêk û dawiyê digihînin hev.

Melaka afirandinê!

Ez rêwî me,

rawestan ji min westiya,

li serê wê kolanê, li ser riya Dugirê, ber bi Qamişlo,

ez û dem û cih bûne yek,

bêaramiya xewnê, min di nav netebatiyê de digevizîne

bi hev re, riya bêveger , em hembêz kiri bûn,

te ez sipartim tenêbûna xewnê.

Karwanê vegera bêvegir,

bê silava dawî,

tu ber pêlên xewnan ve birî.

Rêwiyê!

Li xerîbiyê, te çend hêstir tevî kederan kirin?

Çend axîn te dan ser hev?

Çend şev te lorandin?

Di kêliyekê de, te çend sal didan hev?

Te çend caran pirsa xwe dubare kir?

"Em bi ku ve diçin?"

Û ew bexçeyê êşê,

te bi hêstir û axînan av dida,

xewnên te, ji Bagokê vezîlehan,

li Cerehê şax vedan,

li koçberiyê ber girtin,

bûn gerdûnek ji azar û kulan,

ez dorpêç kirim,

Dibim natorvan.

Di kolika êşê de, natoriya kovanan dikim

Em bê veger bi rê keti bûn,

tu bêveger vegeriyayî,

di rêwîtiya xwe de, bi nalînên te re dijîm

Te bar kir,

tu çû,

lê ez?!

...

Û ya din?!

Ev pencere vekirî hişt

Ji çaviyên birînê,

ferhenga peyvên qefilî stoxwar,

sipart hewesa şevê

Kizîra biharên me, bû surûda têkçûnê

Melodiyên bêbextiyê me dilorînin

Hesretên biyaniyê me dipîvin

Xewn ji nalînên me dicefilin

Wê rojê, li ber wê avê,

bi lerizîna stêrkan,

peymana xwe, me nîşan kir

Bi tunebûna cih û demê re, em bûn liva xewnê,

Yekîtiya me, bi Şerefdînê re berz dibû,

Berfînek rakişiya ji nav sipehîbûna sipiyatiyê

Biriqîna zerahiya wê,

silava xewna beravêtî da

Di tebatiya liva xewnê de,

peyman lerizî,

stêrk behitî man,

xewn li şevê qedexe kirin

Wê rojê, li ber wê avê,

tu bû xwedayê wê xewna nedîtî

Di xewnê de bûyî xewn

Bûyî destana xiniziyê

Şermezariya çiyayên serfiraz,

reşa xwe ji sozên te vedigire

Bilorîne,

da liva dawî me bihûne,

xewna dawî me bibîne

Ez û rê û dem,

rêwî ne,

di hev de radiwestin,

bêdeng, ber bi Qamişlo,

di cih de, dizîvirin

Û ew çiya!

...

Ç

I

Ya

Y

ê

S

i

p

î

Çav li siwarên rojê, sernixûn dibe

Serpêhatiya şervanekî ji êgir,

ji girava bêbextiyê dinoşe

Me dipêçe bi çîrokên şan û bêrûmetiyê,

serkeftin û têkçûnên li hev alandî,

rastî û xiniziya şevên me

Me zarokên xewnan,

pêrgînî helbesta azadiyê dike

Me xewn dirêse

Me xwîn dirêse

Me şîn dirêse

Me sor dirêse

Me girî dirêse

Me ken dirêse

Me Mem û Zîn dirêse

Me Beko dirêse

Tevnepîrên berehên xwe,

ji guliyên amedî dihûne

Diyariya zindanê dibe al,

Rûyê sipî sor dike

Em biran e!

Birayên xwînê,

xwîna keçikaniya xwîşkên me

Ma wê çawa Qamişlo nekale

Wê çawa rûyê xwe bide min

Bi hêviyên me sermest bûbû

Tu hembêz dikirî

Hoooy Çiyayê Sipî!

Biqîre, bila dilopên xwînê bipijiqin

Bila berfîn bel bibin

Bila sipehîtiya te sipî bimîne

Bila dem bilive

Bila cih bilive

Bila bêdengî biqîre

Em bi ku ve tune dibin?!

...

Ji wê pencereya birînê

Ji wê çaviya xwînê

Şêlehan soz,

Li jêrzemîna dilê min,

alandin koremarên nankor

Şahiya vekirina girtina deriyan

Kilît li dest te,

bi ku ve diçe Gilgameş?

Enkidû,

di xewna me de, winda dibe

Em neviyên rojê,

dibin dîliyên taristana peyvê

Tu şahsiwara sozan!

li şahiya mirinê liba dibî,

şermezar dibe çiya

Vedenga sitiranên me,

çardara Xwedê,

pêşwazî goristanek bênav dike

Bi ku ve diçe Gilgameş?!

Çûn bêveger e!

Veger bêveger e!

Li ser sînorê çûn û vegerê,

peyv dişewitin,

soz dişewitin,

pirs dişewitin,

bersiv dişewitin,

em dişewitin

Tu dizanî bi çend sorgulan min bejna te pîva?

Bi çend rûpelên endekoyê min xemla te hûna?

Çend helbest di bîbika çavên te de, şikestin?

Çend şev, bi navê te min lorandin?

Çend ez, di xewna te de têkçûn?

Tu dizanî...?

Ji wê pencerya vekirî,

çavnihêriyê berbangê dimînim

Di xewna min de, tu xewn dimînî

Bila ev pencere jî bê girtin

Riya Qamişlo bêdawî ye

Ew bêveger vegeriya

Tu bêveger çûyî

Ez

Bêhatin

Bêveger

Bêçûn

Di aramiya netebatiyê de diçim

...

Ev çi baran e av dide daristana xemgîniyê

Gulên xiniziyê dixemilînin bexçê bedbextiyê

Bêriya lala dikin çolbeyarên rût

Li hewesa henasa te pirs dikin

Li ku man ew naz?

Ji keviran dirêsî tevna evînê

Sosin digirîn,

ji xalepirsan dixemilînin beyarbanê dil

Tu şêrîntirîn dijmina dost!

Bi ku ve diçî?

Bi şiliya nazên xwe,

ziwa dikî kulîlkên me

Em dibin destpêka çîrokek tune,

hebû nebû, tiştek nebû

Dirêj dibe çîrok,

vedizîlehe mîna mirina me

Sirûda tunebûna çîrokê ne em

Em hebûn,

nebûn,

tune bûn

Nebûniya ahenga birînek jibîrkirî,

dilorîne fîxanên me,

sergêj dike tewanbariya xewnên netebût

Ev lerizîna bêbextiya bextreş e

Di bêaramiya hêstiran de zîz dibe

De bila bikişînin xêzan ev tiliyên şewitî

Ma kî dixwîne giriyê me?

Hespên me li biharên ziwa,

tewl dikin şevêniyên xwerên

Xatir nexwaze

Bi rijiya tiliyên şewitî,

navê te bêmirin,

dineqişînin li ser banê dilê Xwedê

Bi êgir, me dinivîse çîrok

Ev tiliyên şewitî,

li ber xunava kizîrê,

li ser asoyan, sitewr diçînin peyvan.

têr nakin şevên me ji maçan,

rojên me ji ken

Leylana dûmana kederan,

me dikişîne dûrbûna bişirîna hêviya şewitî

Şerê peyv û tiliyan dîlana bizotan digerîne

Şevên tewlaz,

kenê serserî,

sirûdên dînîtiyên me,

li meydana xiniziyê,

hespên şînê didin cirîdan

Peyvên tirsonek dibin siwarên çalak,

li dilê tunebûnê,

sema çîroka me digerînin

Pirs ne ew e,

çîrok bi ku ve diçe,

em bi ku ve diçin,

agir bi ku ve diçe,

şev bi ku ve diçin,

bîranîna kulîlkan,

bêrîkirina lêvan,

giriyê maçan,…?

Em li ser lêvên hesretê, mirinê dipên

Tevzînoka pêlên xewnê, me bi êgir dişo

Kefenekî ji dirihreşkan me dipêçe

Gul bi sitiriyan dixemilin,

dibin taristan li dilê evînê

Em dibin hesreta xaka ziwa,

li ser ramûsanek dilopên baranê dikewgirin

Sitiranên me,

Şêxê dînê,

Bavê Seyro,

Ehmedo ronî,

şîna

mirina

Xwedê

Digerînin

Sersem dibe konê Qederê

Pêxwas, bi tîna xweliya germ,

me dihûne çîrokek,

HEBÛ, NEBÛ,